Die Stuhlwerkstatt


Historismus von ca. 1840 bis 1900
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Der Historismus ist eine Stilhaltung, die durch den Beginn der Industrialisierung und einen rapiden Aufschwung in Handel und Industrie gekennzeichnet ist. Dies führt viele Bürger zu Wohlstand und immer höheren Ansprüchen, die mit einfachem Interieur nicht mehr zu befriedigen sind. Der Drang zur Repräsentation äußert sich im Hang zu großen Wohnungen mit vielen Räumen, wie Salon, Wohn- und Speisezimmer, Herrenzimmer und Boudoir, die dabei möglichst alle in einem anderen Stil gestaltet sein sollen.

Ohne einen eigenen Stil zu entwickeln, wird auf Formen vergangener Epochen zurückgegriffen. Dies führt zu einem grandiosen Stilwirrwarr (Neo-Gotik, Neo-Renaissance, Neo-Barock). Ein Zuviel an Formen, Farben, Material und Inhalten ist für diese Zeit prägend.

Stilrichtungen:
Deutschland: 2. Rokokko, Gründerzeit (ab 1871)
Frankreich: Louis Philippe, 2. Empire;
England: Victorian, Edwardian.

Verwendete Hölzer:
Buche, Birke, Kirschbaum, Mahagoni, Nussbaum.

Werkzeug/Techniken:
erste Tischlerplatten, Sperrholz, erste synth. Lacke, Drechselarbeit.

Oberflächen:
Polituren, Mattierungen, erste Zelluloselacke.

Möbelformen:
Vertiko, Schreibschränke, Ausziehtische.

Beschläge:
Zapfenbänder, Schlüsselschilder mit Griff, flache Reliefs.

Quelle u.a.: Lexikon der textilen Raumausstattung
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© Juni 2007, Uwe Matthaei - Kontakt