Die Stuhlwerkstatt


Moderne ff.
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Mit dem Jugendstil - international als »Art Nouveau« = Neue Kunst bezeichnet - beginnt um 1900 die Moderne. Die künstlerischen Bemühungen gelten in erster Linie dem vom Pflanzenmotiv ausgehenden linearen Ornament, einer Linienführung, die an Schlinggewächse erinnert. In Überwindung des Historismus strebt man die Schaffung eines einheitlichen Stils an, verbunden mit der Absicht der Wiederbelebung des Organischen und dem Versuch, das Schöne und Menschliche, das natürliche Maß in das kulturelle und soziale Bewusstsein zurückzuholen.

Nach dem 1. Weltkrieg erfaßt dann ein neuer schöpferischer Modestil alle Bereiche des Lebens: das Art Decó (frz. »art décorative« = Dekorative Kunst). Mit seinem geometrischen, linearen und funktionalen Stil ist das Art Decó der technische Geist der Moderne.

Durch die Einführung neuer Werkstoffe, wie Plastik, Bakelit und Chrom, entsteht ein Stil, der sich für die Massenproduktion eignet. Die Möbelentwürfe jener Zeit zeigen ein vielfältiges Spektrum an Formen und Ideen mit den neuen Materialien, wie beispielsweise Stahlrohr (Marcel Breuer) und gebogenes Schichtholz (A. Aalto). Lack und Leder sind stark in Mode und finden sich in Dekorationen und Bezügen. Auch die Bedeutung von Glas spielt in der gesamten Art-Déco-Epoche eine wichtige Rolle.

Quelle u.a.: Lexikon der textilen Raumausstattung

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